Phil Roosens Wochenkolumne, donnerstags. Aus dem Kaffeehaus auf die Woche geschaut: die Räume zwischen Technik und Alltag, in denen sich entscheidet, wie wir leben.
Digitale Zwischenräume
Phil Roosens Wochenkolumne, donnerstags. Aus dem Kaffeehaus auf die Woche geschaut: die Räume zwischen Technik und Alltag, in denen sich entscheidet, wie wir leben.
Drohnen und KI sind nicht einfach fliegende Roboter. Der Unterschied liegt nicht in der Intelligenz, sondern im Boden — und mit dem Boden haben diese Maschinen alles zurückgelassen, was uns an Technik bisher beruhigt hat: Standort, Betreiber, Zuständigkeit.
Technik, Geld, Gesetz: drei Barrieren stehen zwischen den Menschen und einem freien Netz. Ich sitze in Galicien vor einem Ladebalken und denke über alle drei nach — über die UNO, über Elon Musks Krim-Entscheidung und darüber, warum Verbote kein einziges Kind klüger machen.
Die Politik unternimmt auffällig wenig, um die Folgen der Künstlichen Intelligenz am Arbeitsmarkt für den Souverän abzufedern. Phil Roosen hat die weltweiten Zahlen nebeneinandergelegt und stellt die unangenehme Frage: Vielleicht weiß die Regierung tatsächlich mehr als die Medien.
Die Politik unternimmt auffällig wenig, um die Folgen der Künstlichen Intelligenz am Arbeitsmarkt für den Souverän abzufedern. Phil Roosen hat die weltweiten Zahlen nebeneinandergelegt und stellt die unangenehme Frage: Vielleicht weiß die Regierung tatsächlich mehr als die Medien.
Drohnen und KI sind nicht einfach fliegende Roboter. Der Unterschied liegt nicht in der Intelligenz, sondern im Boden — und mit dem Boden haben diese Maschinen alles zurückgelassen, was uns an Technik bisher beruhigt hat: Standort, Betreiber, Zuständigkeit.
Technik, Geld, Gesetz: drei Barrieren stehen zwischen den Menschen und einem freien Netz. Ich sitze in Galicien vor einem Ladebalken und denke über alle drei nach — über die UNO, über Elon Musks Krim-Entscheidung und darüber, warum Verbote kein einziges Kind klüger machen.
Ein Modell, das lernt, wie ein fallendes Kabel aussieht, lernt nebenbei, wie man es greift. Diese Woche zeigt FLUX 3 bei Audi, wohin das führt – und warum niemand innehält, um zu fragen, ob wir das Tempo wollen.
Der Nationalrat gönnt sich 74 Tage Sommerpause – die längste seit 33 Jahren. Phil Roosen wollte sich mit Zahlen empören und stieß auf eine Lücke: Anwesenheiten werden zwar protokolliert, aber niemand bereitet sie als Statistik auf. Über ein Land, das alles vermisst – nur eines nicht.
Talos, Pandora, KI: Die Antike hat künstliche Wesen längst durchgedacht. Warum lernt der einzelne Mensch aus Fehlern, die Menschheit aber nicht? Phil Roosen über ein fehlendes Nervensystem, organisiertes Vergessen und die Frage, ob das Noozän ein Gedächtnis wird oder ein Verstärker bleibt.
Schule, Arbeit, Urlaub, Pension – und dann? Während Berlin und Wien über das Pensionsantrittsalter streiten, fehlt das Drehbuch für die geschenkten Jahrzehnte. Ein Vormittag am Karmelitermarkt, zwischen Taoismus, Buddhismus und der Kunst, freiwillig stehenzubleiben.
Am Montag ging die Glücksspiel-Novelle in Begutachtung: Der Staat öffnet den Online-Markt, statt ihn zu schließen. Phil Roosen über einen Schiedsrichter, der sich an den Spieltisch setzt – und warum echter Schutz nur eines kann: den großen Sack zumachen, Lotto behalten.