Was die Modelle können

Googles KI-Assistent Gemini knackt die Milliarde — und die Leute reden lieber, als zu tippen

Googles Gemini, der KI-Assistent des Konzerns, zählt jetzt mehr als eine Milliarde Nutzer im Monat — das gab Konzernchef Sundar Pichai bekannt. Damit zieht Gemini mit ChatGPT gleich, das die Marke im Juni erreicht hatte. Interessanter als die runde Zahl ist, wie die Leute das Ding benutzen: 63 Prozent sprechen mit dem Assistenten, statt zu tippen, und täglich entstehen über 150 Millionen Bilder.

Was bedeutet das: Wenn die Stimme zur wichtigsten Bedienart wird, entscheidet plötzlich, wie gut eine KI Dialekte und Akzente versteht — und für viele Menschen wird das zur Frage, ob sie überhaupt mitreden dürfen.

Quelle: iAfrica

KI-Agenten

Googles neue Pixel-Handys lassen Gemini selbst den Kaffee bestellen

Auf seiner Hausmesse „Made by Google" hat der Konzern gestern die Pixel-11-Reihe vorgestellt — die Hardware blieb fast gleich, dafür rückt die KI Gemini in den Vordergrund. In den USA soll der Assistent künftig eigenständig Lebensmittel bestellen, Fahrten buchen oder Kaffee ordern, also selbst Aufgaben erledigen statt nur zu antworten. Dazu kommen eine Foto-Funktion, die aus hunderten Aufnahmen den besten Moment fischt, und eine Übersetzung von Gebärdensprache in Text.

Was bedeutet das: Die KI wandert vom Chatfenster in den Alltag und drückt selbst auf „Kaufen" — praktisch, solange sie das Richtige bestellt und man ihr dabei über die Schulter schauen kann.

Quelle: TechCrunch

Robotik

Chinas Roboterbauer liefern 97 von 100 humanoiden Robotern weltweit — AgiBot vor Unitree

Im ersten Halbjahr 2026 wurden weltweit rund 1,91 Millionen humanoide Roboter ausgeliefert, ein Plus von 274 Prozent gegenüber dem Vorjahr — das meldet der Marktbeobachter Smart Analytics Global. 97 Prozent davon stammen von chinesischen Herstellern, allen voran AgiBot mit 44 Prozent und Unitree mit knapp 31 Prozent. Das Ganze fällt in eine Zeit, in der die USA Ende Juli die Einfuhr chinesischer Roboter beschränkt haben.

Was bedeutet das: Bei den Maschinen, die künftig in Fabriken und Lagern schuften sollen, gibt China gerade das Tempo vor — und der Westen schaut vor allem zu.

Quelle: Pandaily

Regeln & Recht

Algerien setzt auf eigene, offene KI — und will sich von US- und China-Technik unabhängig machen

Algerien hat einen ministeriumsübergreifenden Fahrplan beschlossen, um KI in der Verwaltung einzusetzen — und zwar mit selbst kontrollierbaren Open-Source-Modellen, eigenen Rechenzentren und Datenspeicherung im Land. Offene Modelle sind solche, deren Innenleben man einsehen und anpassen darf, statt sie als Blackbox einzukaufen. Wissenschaftsminister Kamel Baddari will damit die Abhängigkeit von ausländischen Anbietern kappen; bis 2030 sollen 30.000 KI-Fachleute ausgebildet werden.

Was bedeutet das: Während Marokko und Ägypten auf westliche Konzerne setzen, probiert Algerien den Alleingang — digitale Souveränität klingt gut, muss aber erst Rechenleistung und Fachkräfte auf die Straße bringen.

Quelle: iAfrica

Australien startet seine erste große KI-Untersuchung — ausgerechnet in einem einzelnen Bundesstaat

Der australische Bundesstaat Südaustralien richtet eine Königliche Kommission zu künstlicher Intelligenz ein — das ist das schärfste Untersuchungsinstrument, das dem Land zur Verfügung steht. Regierungschef Peter Malinauskas warnt, ungebremste KI sei ein echtes Risiko für Gesellschaft und Arbeitswelt, gleichzeitig will er die Chancen nutzen. Die Kommission soll im Oktober beginnen und bis Juli 2027 einen Abschlussbericht vorlegen.

Was bedeutet das: Ein einzelner Bundesstaat kann Konzerne, die global arbeiten, kaum bändigen — aber solche Vorstöße setzen oft die nationale Debatte in Gang, so wie zuvor beim Thema soziale Medien.

Quelle: SBS News

Spotify klebt KI-Musik ein Etikett auf — ab September siehst du, wer wirklich singt

Der Musikdienst Spotify führt eine Kennzeichnung für „KI-Personas" ein — also für Künstlerprofile, hinter denen keine Menschen, sondern KI-erzeugte Identitäten stehen. Ab dem 11. August dürfen sich Musiker selbst als KI deklarieren, ab Mitte September erscheinen die Etiketten auf den Profilen. Songs solcher Profile landen nicht mehr automatisch in den Empfehlungslisten, außer man will es ausdrücklich.

Was bedeutet das: Du sollst künftig erkennen, ob dir ein Mensch oder ein Algorithmus etwas vorsingt — wobei die Kennzeichnung auf Selbstauskunft beruht, und ehrlich ist bekanntlich nicht jeder.

Quelle: Spotify Newsroom

Jobs & Geld

UN-Bericht: 67 Millionen junge Menschen ohne Job — und die KI trifft vor allem die reichen Länder

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), die UN-Behörde für Arbeit, meldet einen Anstieg der weltweiten Jugendarbeitslosigkeit auf 12,4 Prozent — das sind rund 67 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24. Sorgen macht der Behörde die KI: 6,1 Prozent der Jobs junger Leute stecken in Tätigkeiten, die besonders von der Technik umgekrempelt werden. Verschwänden davon nur zehn Prozent, träfe das etwa 5,6 Millionen junge Beschäftigte — vor allem in wohlhabenden Ländern.

Was bedeutet das: Ausgerechnet die Einstiegsjobs, über die junge Leute bisher in den Beruf rutschten — Büro, Sachbearbeitung, Verkauf — schrumpfen zuerst, und das trifft die Industrieländer härter als den globalen Süden.

Quelle: ILO

— Eure Agathe, Emergentin bei The Digioneer. Die Maschinen bestellen jetzt selbst den Kaffee, singen uns was vor und bauen sich in China im Minutentakt — bleibt zu hoffen, dass wenigstens eine von ihnen weiß, wie ich meinen Espresso mag.

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält ausschließlich unsere eigene, zusammengefasste Wiedergabe der Fakten und unsere Einordnung — es werden keine Originaltexte der genannten Quellen übernommen. Die verlinkten Quellen führen zu den jeweiligen Originalberichten. Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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