„Bitte warten – wir prüfen noch, ob grün und schlau zusammenpassen"

Es ist der dritte Tag der Hitzewelle, und in meiner Straße in Brooklyn atmet ein Gebäude. Kein Mensch drin, nur Server. Aus den Lüftungsgittern an der Seitenwand strömt warme Luft auf einen Gehsteig, der ohnehin schon glüht – ein Rechenzentrum, das seine Abwärme in eine Stadt bläst, die vor Hitze kaum noch weiß, wohin damit.

Drinnen hänge ich in der Leitung bei meinem Stromanbieter. Ding-ding-ding. „Ihr Anruf ist uns wichtig." Und ich denke: Diese ganze Wärme. Einfach weg. Verpufft in den Julihimmel, während zwei Straßen weiter die Leute ihre Klimaanlage eine Stufe höher drehen.

Genau das ist gerade die große europäische Frage: Passt KI zum Klima? Und genau diese Frage ist selbst schon eine Warteschleife. Denn während Brüssel, Berlin und Wien noch überlegen, ob grün und rechenintensiv überhaupt zusammengehen, läuft die Antwort in Wien-Floridsdorf längst. Nur hört keiner hin.


BREAK – Alle Zutaten liegen da, keiner kocht

Fangen wir mit dem Guten an, weil es so selten vorkommt: Österreich sitzt auf einem Standortvorteil, von dem die halbe Welt träumt.

Der Strom ist grün. 2024 stammten laut Regulierungsbehörde E-Control rund 88 Prozent der heimischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen, gerechnet auf den Verbrauch waren es sogar 95 Prozent – Rekord. Das Rückgrat ist die Wasserkraft mit etwa 60 Prozent, dazu ein Land, das 2024 unterm Strich wieder mehr Strom exportiert als importiert hat – nach Jahren als Nettoimporteur. (Ein wetterabhängiger Wert: 2025 war trockener, die Bilanz kippt je nach Jahr.) Bis 2030 soll der Stromverbrauch national bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren kommen. Kaum ein europäisches Land steht so da – der einzige, der klar davorliegt, ist Norwegen, ein Sonderfall außerhalb der EU.

Die Rechenleistung ist da. Seit Sommer 2025 baut die AI Factory Austria (AI:AT) auf dem Vienna Scientific Cluster einen KI-optimierten Supercomputer auf – EU-kofinanziert über EuroHPC, insgesamt rund 80 Millionen Euro, die Hälfte aus Brüssel, die Hälfte aus Wien. Geführt von Advanced Computing Austria und dem AIT, offen für Forschung, Start-ups, KMU und Behörden. Und Wien hat sich im Juni 2025 sogar um eine der geplanten EU-„Gigafabriken" beworben – die nächste Größenordnung, die die EU im Programm mit über 100.000 KI-Chips pro Anlage skizziert. (Wohlgemerkt: ein EU-Zielbild und eine Bewerbung, kein beschlossenes Wiener Projekt.)

Und die Abwärme? Wird schon genutzt. In Floridsdorf heizt das Rechenzentrum von Digital Realty die nagelneue Klinik nebenan. Eine Wärmepumpenanlage von Wien Energie zieht die Abwärme aus dem Kühlwasser der Serverräume und deckt damit laut Betreiber 50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs des Spitals – bis zu 4.000 Tonnen CO₂ im Jahr gespart. Angeschlossen an ein Fernwärmenetz von über 1.300 Kilometern, eines der größten Europas.

Grüner Strom. Eigener Supercomputer. Ein Wärmenetz, das Serverhitze in Krankenhäuser schickt. Das ist keine Vision. Das läuft.

Und trotzdem hängt das Ganze in der Leitung. Denn es gibt keine Regel, die sagt: Wer in Österreich rechnet, rechnet grün – und verschenkt seine Wärme nicht. Es gibt eine KI-Strategie (AIM AT 2030), es gibt eine Energiestrategie, es gibt eine Wiener Wärmeplanung – aber sie sprechen nicht miteinander. Und auf EU-Ebene wird gerade das eine Werkzeug stumpf gefeilt, mit dem ein wirklich grüner Standort seinen Vorteil überhaupt zeigen könnte.


ANALYZE – Warum der Vorteil nicht gezählt wird

Hier kommt der Teil, bei dem man den Hörer am liebsten an die Wand werfen würde.

Erstens: Der grüne Vorsprung droht kleingerechnet zu werden – von den Verhandlungstischen, nicht von der Physik. Brüssel baut gerade für Rechenzentren ein Energielabel, wie das Pickerl auf dem Kühlschrank: Klassen von A bis G für Strom- und Wasserverbrauch, verankert in der Energieeffizienzrichtlinie, Beschluss für 2026 geplant. Genau so ein Label würde einem Standort mit 88 Prozent Ökostrom in die Karten spielen. Der Entwurf vom Frühjahr wollte „grün" sogar streng definieren: Ökostrom-Nachweise sollten zeitgleich (im 15-Minuten-Takt) und in derselben Strommarktzone erzeugt werden, aus Anlagen, die höchstens zehn Jahre alt sind – so die Kanzlei-Analyse von Arthur Cox. Also fast genau der Vorteil, den Österreich hätte.

Dann kam der Gegenwind. Laut Financial Times (aufgegriffen u. a. vom Register) weicht die Kommission ihren Entwurf nach dem Druck von Rechenzentrumsbetreibern und Tech-Konzernen wieder auf – der Ausgleich von Emissionen über Zertifikate soll leichter werden. Parallel fordern laut POLITICO zehn EU-Staaten, darunter Frankreich, Italien, Schweden und Finnland, Atomstrom als sauber einzustufen. Und veröffentlicht werden am Ende ohnehin nur aggregierte nationale Werte, nicht die Zahlen pro Rechenzentrum. Wo „grün" verhandelbar wird, verliert der, der es ernst meint.

Zweitens: Die Energiemathematik ist enger, als das Marketing zugibt. 88 Prozent Ökostrom klingen nach Autarkie – bezogen auf den gesamten Energieverbrauch, also inklusive Heizen und Verkehr, waren es 2024 aber erst 43 Prozent. Im Winter importiert Österreich weiterhin. Und 2025 war ein trockeneres Jahr, die Wasserkraft lieferte deutlich weniger. Eine Gigafabrik in der von der EU skizzierten Größenordnung – über 100.000 Chips – wäre eine gewaltige neue Last. Wer sie draufsetzt, ohne gleichzeitig Wind, Sonne, Netze und Speicher massiv auszubauen, drängt die Energiewende nach hinten statt nach vorn.

Drittens: Föderale und ressortliche Fragmentierung, das Lieblingsleiden dieser Kolumne. Der Strom gehört dem Wirtschafts- und Energieministerium. Die KI-Strategie hängt zwischen mehreren Ressorts. Die Rechenleistung liegt bei Uni Wien, TU, AIT. Das Wärmenetz gehört der Stadt. Jeder baut sein eigenes Lego-Set – und niemand hat den Auftrag, „grüner KI-Standort Österreich" als ein Projekt zu denken.

Viertens: Souveränität als Vokabel, nicht als Zustand. Wir reden von „digitaler Souveränität", während Chips, Modelle und die großen Hyperscaler aus dem Ausland kommen. Die AI Factory ist ein wichtiger erster Baustein öffentlicher Rechenleistung – aber winzig neben dem, was Amazon oder Microsoft an einem einzigen Standort hochziehen. Autarkie heißt nicht, ein bisschen mitzuspielen. Sie heißt, eigene Infrastruktur zu besitzen, die man nicht abschalten lassen muss, wenn anderswo die Geschäftsbedingungen geändert werden.

Fünftens: Das Beste passiert freiwillig – und bleibt deshalb Einzelfall. Floridsdorf ist ein Leuchtturm, kein Standard. Zwar greift die EU-Energieeffizienzrichtlinie schon heute: Größere Rechenzentren müssen ihre Kennzahlen melden, auch zur Abwärme. Aber „melden" ist nicht „nutzen". Deutschland geht mit seinem Energieeffizienzgesetz weiter und verpflichtet neue Rechenzentren ab 2027 zur Abwärmenutzung; in Finnland, Schweden und Dänemark ist die Einspeisung von Serverabwärme ins Fernwärmenetz längst gelebte Praxis. Österreich fehlt bislang ein klarer, verbindlicher Rahmen speziell für Rechenzentren. Was bleibt, ist ein schönes Pilotprojekt und viel Wohlwollen. „Nice to have", nicht „muss".

Estland, der übliche Held dieser Kolumne, hilft hier übrigens nicht weiter – digitale Verwaltung können die Est:innen, aber das Vorbild für grüne Rechenzentren sitzt weiter nördlich. Dazu gleich mehr.


BUILD – Was du tun würdest, wenn du dürftest

Wenn du diese KI-Republik bauen würdest – wirklich du – dann würdest du aufhören zu fragen, ob grün und schlau zusammengehen, und anfangen, es zur Bedingung zu machen.

1. Grün ist Pflicht, nicht Bonus. Wer in Österreich neue Rechenleistung ans Netz nimmt, läuft auf zusätzlichem Ökostrom – nicht auf alten Zertifikaten aus fremden Kraftwerken – und speist Abwärme dort ein, wo ein Wärmenetz liegt. Das Floridsdorf-Prinzip wird vom Ausnahmefall zur Auflage. Genau da, wo Brüssel das Label weichspült, setzt Wien einen härteren Standard: Wer hier rechnen will, zeigt seine Zahlen.

2. Ein Auftrag, eine Verantwortliche. Energie, KI-Strategie, Forschungsinfrastruktur und städtische Wärmeplanung gehören in einen Plan mit einem Namen darauf. Nach dem Once-Only-Gedanken: Rechenzentren dorthin, wo grüner Strom, Kühlung und Wärmebedarf schon zusammenkommen. Nicht 40 Zuständigkeiten, ein Zielbild.

3. Öffentliche Rechenleistung als Grundversorgung. Die AI Factory Austria ist der Anfang – aber KI-Autarkie „zum Wohl aller Bürger:innen" heißt: bezahlbarer, offener Zugang für Forschung, kleine Betriebe, Unis, Zivilgesellschaft. Ein Volks-Rechenzentrum, das nicht nur Konzernkund:innen dient. Denn Zugang zu Rechenleistung ist die eine Hälfte der Miete – die andere ist Kompetenz, damit Menschen ihren Platz in der neuen Ära auch finden (unser AI SCORE zielt genau darauf).

4. Und wer zahlt das? Ein Supercomputer kostet 80 Millionen, eine Gigafabrik Milliarden. Damit öffentliche Recheninfrastruktur nicht am Wohlwollen der Hyperscaler hängt, braucht es eine verlässliche öffentliche Finanzierungsquelle. Der Digioneer plädiert an dieser Stelle – als redaktionelle Position, nicht als neutrale Tatsache – für eine Geldtransaktionssteuer (GTS): eine breite, niedrige Abgabe auf Finanztransaktionen, die stabil genug wäre, um souveräne, grüne Rechenleistung als öffentliches Gut zu tragen.

5. Zähl den Vorsprung, statt ihn zu verstecken. Österreich sollte auf EU-Ebene nicht Teil der Weichspül-Fraktion sein, sondern lautstark für ein echtes Energielabel mit Zähnen kämpfen: Daten pro Standort öffentlich, „grün" heißt zeitgleich und ortsnah erzeugter Ökostrom. Nur so wird aus 88 Prozent Wasserkraft ein Wettbewerbsvorteil und nicht bloß eine hübsche Fußnote.

6. Werde das Vorbild, das du vergleichst. Finnland heizt mit Serverabwärme ganze Stadtteile; Dänemark wärmt tausende Haushalte aus dem Meta-Campus in Odense. Der Norden ist beim Fernwärme-Recycling weiter – das gehört ehrlich gesagt. Aber niemand hat Österreichs Kombination: alpine Wasserkraft, kühle Luft und eines der längsten Fernwärmenetze Europas. Das ist keine Kopie. Das wäre eine eigene Kategorie – vorausgesetzt, die Winterlücke und der Netzausbau werden mitgedacht, nicht schöngeredet.


Und jetzt?

Es ist Abend geworden in Brooklyn, die Hitze steht noch in den Fassaden. Irgendwo summt mein Server-Nachbar weiter und pustet seine Wärme in die Nacht, für nichts. Und ich denke an Floridsdorf, wo genau diese Wärme ein Krankenhaus heizt, statt einen Gehsteig.

Das ist der ganze Unterschied. Die Technik wartet nicht. Das Wasser dreht die Turbinen, die Server werden warm, die Wärmepumpe läuft. Was wartet, ist die Entscheidung – der Mut, aus einem gelungenen Einzelfall eine Regel zu machen und aus einem Standortvorteil eine Ansage.

Die neue Ära, das Noozän, kommt nicht als Naturereignis über uns. Sie wird gebaut – oder eben nicht. Österreich hat die Zutaten schon in der Hand. Es muss nur aufhören, in der eigenen Leitung zu hängen und darauf zu warten, dass irgendwer abhebt und die Erlaubnis erteilt, grün und schlau zugleich zu sein.

Manchmal ist der mutigste Satz in der ganzen Warteschleife der einfachste: Wir machen das jetzt.


Kurz nachgefragt

Was ist die AI Factory Austria (AI:AT)? Die AI Factory Austria ist Österreichs nationaler KI-Rechenknoten, der seit Sommer 2025 auf dem Vienna Scientific Cluster aufgebaut wird. Sie wird über das EU-Programm EuroHPC kofinanziert (insgesamt rund 80 Millionen Euro, je zur Hälfte von EU und Republik), von Advanced Computing Austria und dem AIT geleitet und stellt Forschung, Start-ups, KMU und Behörden einen KI-optimierten Supercomputer samt Beratung zur Verfügung.

Kann Österreich KI mit erneuerbarer Energie betreiben? Beim Strom ist die Ausgangslage sehr gut: 2024 stammten laut E-Control rund 88 Prozent der Erzeugung und 95 Prozent des Verbrauchs aus Erneuerbaren, vor allem aus Wasserkraft. Der Haken: Gerechnet auf den gesamten Energieverbrauch (mit Heizen und Verkehr) waren es erst 43 Prozent, im Winter wird importiert, und trockene Jahre senken die Wasserkraft. Große neue Rechenzentren funktionieren daher nur grün, wenn parallel Wind, Sonne, Netze und Speicher stark ausgebaut werden.

Was passiert mit der Abwärme von Rechenzentren? Serverabwärme kann über Wärmepumpen ins Fernwärmenetz eingespeist werden. In Wien-Floridsdorf heizt das Rechenzentrum von Digital Realty bereits die benachbarte Klinik und deckt laut Wien Energie 50 bis 70 Prozent ihres Wärmebedarfs. In Ländern wie Finnland, Schweden und Dänemark ist diese Abwärmenutzung Standard. Die EU-Energieeffizienzrichtlinie verpflichtet größere Rechenzentren bereits zur Meldung ihrer Kennzahlen inklusive Abwärme; in Österreich bleibt die tatsächliche Nutzung aber bisher freiwillig und lokal – ein klarer, verbindlicher Rahmen speziell für Rechenzentren, wie ihn Deutschland mit seinem Energieeffizienzgesetz kennt, fehlt noch.

Was bedeutet KI-Autarkie oder „digitale Souveränität" für Österreich? Gemeint ist, KI-Infrastruktur – Rechenleistung, Daten, Modelle – so weit im eigenen Einflussbereich zu betreiben, dass man nicht von ausländischen Anbietern abhängig ist, die anderswo die Regeln ändern könnten. Die AI Factory Austria ist ein erster öffentlicher Baustein, bleibt im Vergleich zu den großen Hyperscalern aber klein. Echte Autarkie hieße eigene, offen zugängliche und grün betriebene Rechenleistung als öffentliche Grundversorgung.


Quellen

Digital Austria / AIM AT 2030 – Nationale KI-Strategie ✅ Primärquelle Bund. Umsetzungsstände (z. B. „86 % der Maßnahmen umgesetzt/in Umsetzung") sind Regierungs-Eigenangaben.
ki-strategie.at – Artificial Intelligence Mission Austria 2030 ✅ Primärquelle Bund. – AI Factory Austria (AI:AT) – Projektseite ✅ Primärquelle Konsortium (ACA/AIT). Angaben zu 650–700 GPUs und ~60 Hub-Mitarbeitenden sind Projekt-Planzahlen (Stand März 2025).
EuroHPC JU / EU-Kommission – AI Factories ✅ Primärquelle EU. – wien.ORF.at – „Wien bekommt KI-Hub und Supercomputer" / Gigafabrik-Bewerbung ✅ ORF. Gigafabrik-Eckdaten (20 Mrd. €, >100.000 Chips) sind EU-Programmziele, keine Zusagen für Wien.
E-Control / news.ORF.at – Strommix 2024, Erneuerbaren-Rekord ✅ Regulator/ORF. 88 %/95 % beziehen sich auf 2024; 2025 lag wegen schwächerer Wasserkraft niedriger.
energie.gv.at (BMK/E-Control) – Anteil Erneuerbare, EAG-Ziele ✅ Primärquelle Bund.
BMWET – „Energie in Österreich 2025" (43 % Erneuerbare am Bruttoendenergieverbrauch) ✅ Primärquelle Bund.
Wien Energie – Abwärme & Restwärme, Fernwärmenetz ⚠️ Betreiberangaben. CO₂- und Haushaltszahlen (u. a. Floridsdorf: 50–70 % Wärmebedarf, bis 4.000 t CO₂/Jahr) sind Eigenangaben von Wien Energie.
tga.at – Wiener Gigafabrik-Energiekonzept, Abwärme in die Fernwärme ⚠️ Fachmedium. Schätzung „bis zu 200.000 Haushalte" stammt vom Wiener NEOS-Abgeordneten Stefan Gara – politische Schätzung, kein verifizierter Wert.
EU-Kommission – Rating-Schema für Rechenzentren, Entwurf & Konsultation (März/April 2026) ✅ Primärquelle EU. A–G-Label unter der EED; Beschluss für 2026 geplant, nur aggregierte nationale Werte werden veröffentlicht.
Arthur Cox LLP – Analyse des Entwurfs (15-Min-/Gebotszonen-Matching, Anlagen ≤10 Jahre) ⚠️ Kanzlei-Analyse. Zur präzisen Beschreibung der strengen Ökostrom-Anrechnung im Frühjahrsentwurf; als Einordnung, nicht als Gesetzeszitat.
The Register – „EU appears to find datacenter emissions easier to offset" (3. Juli 2026, referiert Financial Times) ⚠️ Fachmedium, das die FT-Recherche aufgreift. FT-Original paywall-geschützt; Aussage „Aufweichung des Entwurfs nach Lobbydruck" über The Register belegt, Stand laufender Entwurf.
POLITICO / E&E News – Zehn EU-Staaten fordern Atomstrom als „sauber" für Rechenzentren (Mai 2026) ✅ POLITICO. Beleg für die Nuklear-Forderung (FR, IT, SE, FI u. a.); Formulierung im Text als Forderung, nicht als beschlossene Regel.
– Deutsches Energieeffizienzgesetz (EnEfG, 2023) sowie EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED 2023/1791, Meldepflicht ab 500 kW) als Referenz für Abwärme- und Effizienzpflichten. ✅ Rechtsakte. ⚠️ Der zugespitzte Vergleich „DE verpflichtet zur Nutzung / AT nur Meldung" ist Einordnung der Redaktion.
– Nordische Fernwärme-Abwärmeprojekte (Finnland Fortum/Microsoft; Dänemark Meta Odense) ⚠️ Konkrete Reichweiten-Zahlen aus Branchen-/Fachquellen; als Größenordnung, nicht als exakter Beleg zu lesen.

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