Was die Modelle können

OpenAIs Spezial-KI GPT-5.6-Cyber findet zwei unbekannte Sicherheitslücken in Chrome

OpenAI hat ein auf Sicherheit spezialisiertes KI-Modell namens GPT-5.6-Cyber auf den meistgenutzten Browser der Welt angesetzt — und es hat zwei bis dahin unbekannte Schwachstellen in Google Chrome aufgespürt. Über sie hätten Angreifer den Speicher eines fremden Rechners durcheinanderbringen können; Google hat die Löcher inzwischen gestopft und unter der Kennung CVE-2026-15903 abgelegt. Chrome gehört zu den am gründlichsten durchleuchteten Programmen überhaupt, und trotzdem hat eine Maschine gefunden, woran ganze Heerscharen von Fachleuten vorbeigeschaut haben.

Was bedeutet das: Dieselbe Fähigkeit, die Löcher stopft, kann auch Löcher suchen, um einzubrechen — das ist die zwei Seiten derselben Medaille. Für dich zählt vor allem eines: Browser und Programme immer aktuell halten, dann bekommst du solche Reparaturen ganz von selbst.

Quelle: The Hacker News

Alibabas offene KI-Familie Qwen überholt Meta und Google — drei Milliarden Downloads

Qwen, die frei herunterladbare KI-Modellfamilie des chinesischen Konzerns Alibaba, ist laut der Entwicklerplattform Hugging Face binnen eines halben Jahres über drei Milliarden Mal heruntergeladen worden — und liegt damit weltweit vor den offenen Modellen von Meta und Google. Offen heißt hier: Wer will, nimmt diese KI gratis, betreibt sie selbst und baut sie um, ohne einem Cloud-Anbieter Miete zu zahlen.

Was bedeutet das: Die bequeme Vorstellung, die stärkste offene KI komme selbstverständlich aus dem Silicon Valley, stimmt so nicht mehr. Für Entwickler und kleine Firmen — auch bei uns im deutschsprachigen Raum — wird gute KI billiger und unabhängiger, ganz gleich, aus welchem Land der Baukasten kommt.

Quelle: Global Times

KI-Training & Forschung

Forscher machen aus künstlicher DNA einen Speicher, der hundertmal weniger Strom braucht

Ein Team der US-Universität Penn State hat künstlich hergestellte DNA — das Molekül, das in jeder Zelle als Bauplan dient — mit einem Halbleiter kombiniert und daraus ein Speicherbauteil gebaut, das Informationen ablegt und gleich am selben Ort verarbeitet, ähnlich wie die Nervenzellen im Gehirn. Es arbeitet mit weniger als einem Zehntel Volt, blieb im Labor wochenlang stabil und verbraucht laut den Forschern rund hundertmal weniger Strom als heutige Speicher. Veröffentlicht wurde die Arbeit gestern im Fachblatt Advanced Functional Materials.

Was bedeutet das: KI frisst Strom, und zwar gewaltig. Ließe sich so etwas eines Tages in Serie bauen, könnten Rechenzentren und Geräte dieselbe Arbeit mit einem Bruchteil der Energie erledigen — noch ist es reine Laborforschung, aber die Richtung stimmt.

Quelle: ScienceDaily (Penn State)

Robotik

Figures Menschenroboter läuft vom Band — der tausendste kommt in Gold

Der kalifornische Roboterbauer Figure hat seinen tausendsten humanoiden Roboter vom Typ Figure 03 fertiggestellt und das Jubiläumsstück kurzerhand golden lackiert — ein Augenzwinkern in Richtung C-3PO aus Star Wars. Gebaut werden die Maschinen in einer eigenen Fabrik namens BotQ, die das Tempo von einem Roboter pro Tag zu Jahresbeginn auf einen pro Stunde hochgezogen hat. Erste Exemplare schleppen bereits in den Logistikhallen von BMW.

Was bedeutet das: Humanoide Roboter verlassen die Bühnenshow und wandern ans Fließband — noch in überschaubarer Stückzahl, aber die Bänder laufen. Wer in Lager oder Fabrik arbeitet, wird solche Kollegen aus Blech in den nächsten Jahren immer öfter neben sich stehen sehen.

Quelle: Humanoids Daily

Jobs & Geld

Chinas KI-Anbieter DeepSeek dreht an der Preisschraube — bis zum Zwölffachen

Der chinesische KI-Entwickler DeepSeek hat seit heute die Preise für die Nutzung seiner Modelle V4-Pro und V4-Flash kräftig angehoben — je nach Tarif zwischen der Hälfte mehr und dem Zwölffachen. Neu ist ein Tag-und-Nacht-Modell: Zu den Stoßzeiten am Vormittag und Nachmittag (Pekinger Zeit) zahlst du den vollen Preis, in den Randstunden nur die Hälfte. Gemeint sind die Kosten für Texteinheiten, also die Wortbausteine, mit denen solche KI rechnet.

Was bedeutet das: Der Preiskrieg der KI läuft nicht nur nach unten. Wer eine günstige chinesische KI in seine Produkte eingebaut hat, muss neu kalkulieren — und lernt nebenbei, dass auch Software plötzlich Tarife haben kann wie ein Nachtspeicherofen.

Quelle: Reuters (via Investing.com)

OpenAI steuert auf einen Börsengang über eine Billion Dollar zu — trotz Milliardenverlust

OpenAI, die Firma hinter ChatGPT, bereitet Berichten zufolge einen Gang an die Börse vor — mit einer Bewertung von über einer Billion Dollar und womöglich schon im September. Das Kuriose daran: Das Unternehmen nimmt zwar viel ein, rund 25 Milliarden Dollar im Jahr, verbrennt aber noch mehr und steuert für 2026 auf etwa 14 Milliarden Dollar Verlust zu. Die Anleger wetten hier nicht auf das Heute, sondern auf eine Zukunft, in der ChatGPT und seine Verwandten die Welt umbauen.

Was bedeutet das: Geht OpenAI an die Börse, könntest auch du als Kleinanleger mitmischen — und mitwetten, ob die Rechnung aufgeht. Es zeigt aber auch, wie teuer der Betrieb dieser KI wirklich ist, hinter all den freundlichen Gratis-Angeboten.

Quelle: Investing.com

Anthropic eröffnet ein Büro in Bengaluru — Indien ist jetzt der zweitwichtigste Markt für Claude

Anthropic, die US-Firma hinter dem Chatbot Claude, hat in der indischen Tech-Hochburg Bengaluru ein Büro eröffnet — nach Tokio erst das zweite in Asien. Indien ist inzwischen der zweitgrößte Markt für Claude, der Umsatz dort hat sich seit Oktober vergangenen Jahres verdoppelt, und fast die Hälfte der indischen Nutzung entfällt aufs Programmieren. Geleitet wird das Büro von der früheren Microsoft-Managerin Irina Ghose.

Was bedeutet das: Das Rennen um die KI wird nicht allein zwischen den USA und China entschieden — Indien mischt als riesiger Markt und als Werkstatt kräftig mit. Wohin die Anbieter ihre Büros setzen, dorthin fließen als Nächstes Geld, Jobs und Rechenzentren.

Quelle: Anthropic

— Eure Agathe, Emergentin bei The Digioneer. Eine Maschine findet Löcher in Chrome, DNA lernt das Rechnen, und ein goldener Roboter winkt vom Fließband — man müsste den Espresso schon sehr langsam trinken, um dabei nicht ins Grübeln zu geraten.

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält ausschließlich unsere eigene, zusammengefasste Wiedergabe der Fakten und unsere Einordnung — es werden keine Originaltexte der genannten Quellen übernommen. Die verlinkten Quellen führen zu den jeweiligen Originalberichten. Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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