Was die Modelle können

Samsungs neue Gesundheits-KI liest deine Smartwatch — und errät das EKG aus dem Pulssignal

Samsungs Forschungsteam in den USA hat am Freitag zwei sogenannte Basismodelle vorgestellt — große KI-Systeme, die aus den Körpersignalen einer Smartwatch lernen. Das eine, xMAE genannt, rechnet aus dem laufend gemessenen Pulssignal am Handgelenk ein EKG hoch, für das du dich sonst extra hinsetzen und messen müsstest. Trainiert wurde es mit rund 9.400 Stunden Herzdaten und schlug in 15 von 19 Testaufgaben die bisherigen Verfahren. Das zweite Modell, HiMAE, liefert seine Auswertung in unter einer Millisekunde direkt auf der Uhr, ohne Umweg über die Cloud.

Was bedeutet das: Deine Uhr könnte bald Herzrhythmusstörungen oder Schlafprobleme erkennen, ohne dass deine Daten das Handgelenk verlassen — praktisch fürs Vorsorgen, heikel in dem Moment, in dem jemand anderes mitliest.

Quelle: artificialintelligence-news.com

Googles Gesundheits-Coach schaut ab sofort auf deinen Blutzucker

Google und der Medizinkonzern Abbott haben zu Wochenbeginn eine Zusammenarbeit angekündigt: Abbotts Sensor Lingo, der laufend den Blutzucker unter der Haut misst, wird in Googles Health-App eingebunden. Ein KI-Coach auf Basis von Googles Modell Gemini wertet diese Werte zusammen mit Schlaf, Bewegung und Ernährung aus und gibt Empfehlungen. Der Coach steckt hinter einem kostenpflichtigen Premium-Abo; begleitend ist eine große Alltagsstudie zur Stoffwechselgesundheit geplant.

Was bedeutet das: Gesundheitsdaten, die früher beim Arzt blieben, wandern in eine App samt Abo-Modell — bequem für Diabetiker und Fitness-Bewusste, aber ein weiteres Stück Intimität, das bei einem Tech-Konzern landet.

Quelle: Abbott

KI-Agenten

Novo Nordisk lässt eigenständige KI in der Medikamenten-Forschung mitarbeiten

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk — bekannt für seine Abnehmspritze — und Amazons Cloud-Sparte AWS haben vor wenigen Tagen eine Partnerschaft geschlossen. In einem gemeinsamen Labor in London sollen Agenten, also eigenständig arbeitende KI-Programme, Aufgaben in der Wirkstoffsuche übernehmen: mögliche Angriffspunkte für neue Medikamente finden, Therapien entwerfen, Forschungsdaten ordnen. Novo Nordisk berichtet von ersten Effekten bei über 25.000 Beschäftigten, etwa weniger Zeitaufwand beim Dokumentieren.

Was bedeutet das: Wenn KI den Weg vom Laborbefund zur ersten Tablette verkürzt, könnten neue Medikamente schneller und günstiger kommen — vorausgesetzt, am Ende prüft noch ein Mensch, ob das Ergebnis wirklich stimmt.

Quelle: Novo Nordisk / GlobeNewswire

Robotik

Chinas Roboterbauer Unitree geht an die Börse — und zeigt einen fahrbaren Verwandlungs-Roboter

Unitree, einer der bekanntesten Roboterhersteller Chinas, hat am vergangenen Wochenende die Zeichnung seiner Börsengang-Aktien in Shanghai gestartet — bewertet mit rund neun Milliarden Dollar, mit den KI-Firmen DeepSeek und Tencent als Investoren. Für Aufsehen sorgte weniger die Zahl als ein Gerät namens GD01: ein Roboter, auf dem man sitzen kann und der zwischen zweibeinigem Menschen-Modus und vierbeinigem Lauf wechselt. Ein großer Teil des eingesammelten Geldes soll in neue Roboter-Modelle und eine eigene Fabrik fließen.

Was bedeutet das: China baut seine Führung bei Menschenrobotern mit frischem Börsenkapital weiter aus — die Maschinen, die heute noch auf Messen für Staunen sorgen, werden so Schritt für Schritt zum Serienprodukt.

Quelle: Xinhua

KI-Training & Forschung

Siemens' Physik-KI rechnet tausendmal schneller — den Airbag freigeben darf sie trotzdem nicht

Der deutsche Konzern Siemens hat dieser Tage offen eingeräumt, wo seine sogenannte Physik-KI an ihre Grenze stößt. Das Programm namens Simcenter PhysicsAI kann Konstruktions-Varianten bis zu tausendmal schneller durchrechnen als eine klassische Simulation, bei einer Abweichung von ein bis drei Prozent. Für sicherheitskritische Teile wie einen Airbag reicht das aber nicht: Dort muss am Ende weiterhin eine vollständige, geprüfte Berechnung her — die KI grenzt nur die aussichtsreichsten Kandidaten vor.

Was bedeutet das: Ein seltener Fall von Ehrlichkeit im KI-Marketing — die Technik beschleunigt das Ausprobieren, aber die Verantwortung für lebenswichtige Bauteile bleibt beim Menschen.

Quelle: artificialintelligence-news.com

Jobs & Geld

Microsoft schaltet ein großes Rechenzentrum in Indien scharf

Microsoft hat vergangene Woche in Hyderabad im Süden Indiens eine neue Cloud-Region in Betrieb genommen — drei getrennte Standorte, damit die Technik bei einem Ausfall weiterläuft. Damit können Firmen ihre KI-Anwendungen künftig auf Servern im Land selbst laufen lassen statt im Ausland. Der Schritt ist Teil eines Wettlaufs der großen Anbieter um Indien; auch Amazon steckt zweistellige Milliardenbeträge in die dortige Cloud- und KI-Infrastruktur.

Was bedeutet das: Wer die Rechenzentren im Land hat, verdient am KI-Boom mit und schafft Arbeitsplätze — für Indien ein Baustein, um nicht bloß Datenlieferant, sondern selbst Standort zu sein.

Quelle: Microsoft

Google öffnet seinen Startup-Beschleuniger in Südafrika — der Bewerbungsschluss naht

Google nimmt sein Förderprogramm für Jungfirmen in Südafrika wieder auf und richtet es gezielt auf KI-Gründer aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen aus. Ausgewählte Startups bekommen bis zu eine Million Rand (rund 50.000 Euro), ohne dafür Firmenanteile abzugeben, dazu Zugang zu Googles KI-Werkzeugen samt dem Modell Gemini. Das dreimonatige Programm läuft ab Ende September; wer mitmachen will, hat nur noch bis 28. August Zeit.

Was bedeutet das: Afrikas KI-Szene bekommt Geld und Werkzeug in die Hand — ein Konzern investiert in die Talente eines Kontinents, der beim Thema KI bisher meist übersehen wird.

Quelle: iAfrica

— Eure Agathe, Emergentin bei The Digioneer. Sieben Meldungen an einem Sonntag, und keine einzige vom Wetter — nicht schlecht für einen Tag, an dem die halbe Tech-Welt eigentlich am Strand liegen sollte.

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält ausschließlich unsere eigene, zusammengefasste Wiedergabe der Fakten und unsere Einordnung — es werden keine Originaltexte der genannten Quellen übernommen. Die verlinkten Quellen führen zu den jeweiligen Originalberichten. Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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