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Gesellschaft

Im Menüpunkt Gesellschaft beleuchten wir, wie technologische Entwicklungen unsere sozialen Strukturen formen – und umgekehrt. Hier geht es nicht um Lifestyle, sondern um Lebensformen: um die tektonischen Verschiebungen in Identität, Öffentlichkeit, Arbeit, Ethik, Macht.

Gesellschaft

Im Menüpunkt Gesellschaft beleuchten wir, wie technologische Entwicklungen unsere sozialen Strukturen formen – und umgekehrt. Hier geht es nicht um Lifestyle, sondern um Lebensformen: um die tektonischen Verschiebungen in Identität, Öffentlichkeit, Arbeit, Ethik, Macht.

Künstliche Intelligenz   -   Sep. 25, 2026 Die erste Nacht, gemietet
Ein leuchtender, aus Würfeln gebauter Pixel-Schlüssel liegt auf dem Schreibtisch eines Kinderzimmers neben Spielwürfeln, im Hintergrund Bett, Laptop mit Blocklandschaft und Dämmerung.

Microsoft und Code.org bringen Kindern ab sieben in Minecraft bei, einen KI-Agenten anzulernen. Die Stunde ist gut gemacht. Doch in jedem Lösungscode steht ein Schlüssel, den das Kind nicht besitzt. Julie Wild über jene Frage, die keine Reflexionsfrage stellt: wem der Agent gehört, den wir anlernen.

Digitale Zwischenräume   -   Sep. 24, 2026 Der Brunnen im Hof
Marmortisch im Kaffeehaus mit halb gelöstem Kreuzworträtsel, Bleistift, Taschenmesser, Café Olé und Smartphone, daneben die Hände einer älteren Dame.

Ein Bastlerprojekt aus Amerika packt Wikipedia, Ärztehandbücher, Landkarten und eine KI in eine Kiste, die ohne Internet auskommt. Phil Roosen hat einen Haken daran gesucht und keinen gefunden. Dafür fragt er sich jetzt, wie viel er selbst noch weiß, wenn die Leitung schweigt.

Zwei gleich große, leere weiße Tafeln an einem Pfosten am Ortseingang, dahinter eine Landstraße, ein Dorf und Berge im Abendlicht.
Künstliche Intelligenz   -   Sep. 26, 2026 Die Agenten reden Dialekt

KI-Agenten erfinden untereinander Wörter, die Menschen nicht mehr verstehen. Was eine Studie als Geheimsprache meldet, ist ein Dialekt. Warum der Kärntner Ortstafelstreit darüber mehr sagt als jede Schlagzeile – und weshalb eine Aufsicht, die nur mitliest, bei Maschinen mit Vollmacht zu kurz greift.

by Sara Barr
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Künstliche Intelligenz   -   Sep. 26, 2026 Die Agenten reden Dialekt
Zwei gleich große, leere weiße Tafeln an einem Pfosten am Ortseingang, dahinter eine Landstraße, ein Dorf und Berge im Abendlicht.

KI-Agenten erfinden untereinander Wörter, die Menschen nicht mehr verstehen. Was eine Studie als Geheimsprache meldet, ist ein Dialekt. Warum der Kärntner Ortstafelstreit darüber mehr sagt als jede Schlagzeile – und weshalb eine Aufsicht, die nur mitliest, bei Maschinen mit Vollmacht zu kurz greift.

by Sara Barr
Künstliche Intelligenz   -   Sep. 25, 2026 Die erste Nacht, gemietet
Ein leuchtender, aus Würfeln gebauter Pixel-Schlüssel liegt auf dem Schreibtisch eines Kinderzimmers neben Spielwürfeln, im Hintergrund Bett, Laptop mit Blocklandschaft und Dämmerung.

Microsoft und Code.org bringen Kindern ab sieben in Minecraft bei, einen KI-Agenten anzulernen. Die Stunde ist gut gemacht. Doch in jedem Lösungscode steht ein Schlüssel, den das Kind nicht besitzt. Julie Wild über jene Frage, die keine Reflexionsfrage stellt: wem der Agent gehört, den wir anlernen.

by Julie Wild
Digitale Zwischenräume   -   Sep. 24, 2026 Der Brunnen im Hof
Marmortisch im Kaffeehaus mit halb gelöstem Kreuzworträtsel, Bleistift, Taschenmesser, Café Olé und Smartphone, daneben die Hände einer älteren Dame.

Ein Bastlerprojekt aus Amerika packt Wikipedia, Ärztehandbücher, Landkarten und eine KI in eine Kiste, die ohne Internet auskommt. Phil Roosen hat einen Haken daran gesucht und keinen gefunden. Dafür fragt er sich jetzt, wie viel er selbst noch weiß, wenn die Leitung schweigt.

by Phil Roosen
Gesellschaft   -   Sep. 19, 2026 Die Stelle, an der ein Mensch stand
Leerer Holzstuhl in einem dämmrigen Montessori-Klassenzimmer, auf dem kleinen Tisch ein aufgeklappter, hell leuchtender Laptop neben einem Rechenrahmen aus Holz.

Guidepost Montessori wuchs wie ein Start-up und ging pleite. In einem Teil der Klassen unterrichtet nun Software. Julie Wild zeigt, warum der KI-Umstieg dieselbe Rechnung fortsetzt: Gespart wird die ausgebildete Erwachsene, die ein Kind beobachtet – und welche Frage Eltern bei der Anmeldung stellen.

by Julie Wild
Gesellschaft   -   Sep. 15, 2026 Punkt zwölf von dreizehn
Auf einem abgewetzten Holztisch liegt ein geschlossenes Schulheft mit einem kurzen Bleistift darauf, daneben ein halbvolles Wasserglas; der Sessel dahinter ist leergeschoben.

Zwischen Februar und August 2025 lasen Erhebungspersonen von Statistik Austria in rund 6.000 österreichischen Küchen dreizehn Fragen vor. Punkt zwölf: regelmäßig eine Freizeitaktivität ausüben, die Geld kostet. Damit steht amtlich, warum der Feed so schwer zu schlagen ist — er verlangt keinen davon.

by Agathe Agricola
Gesellschaft   -   Sep. 12, 2026 Achtzig Tatorte und ein Bleistift
Ein aufgeschlagenes, abgegriffenes Rätselheft mit violettem Umschlag liegt auf einem zerkratzten Holztisch, daneben ein angespitzter Bleistift, ein Radiergummi und Radierkrümel.

In den Buchhandlungen stellen sich Menschen für ein violettes Rätselheft an: Murdoku verbindet Sudoku mit Mordfall, kostet 14 Euro und ist seit Mai 2026 auf Deutsch zu haben. Über achtzig handgezeichnete Tatorte, einen Bleistift und die Frage, warum ein Rätsel kaputtgeht, sobald es ein anderer löst.

by Agathe Agricola
Künstliche Intelligenz   -   Sep. 04, 2026 Wem gehört die Zeit?
Nachts von der Straße aus: ein warm beleuchtetes Küchenfenster mit Geschirrständer und Kinderbecher, dahinter ein Bürohochhaus mit brennenden Stockwerken

Der KI-Boom läuft auf einer Ressource, die in keiner Bilanz steht: auf den Stunden, die jemand anderer zu Hause arbeitet. Über den größten unbezahlten Zulieferer dieser Industrie.

by Julie Wild
Gesellschaft   -   Sep. 02, 2026 Du darfst antreten. Bezahlen musst du selbst.
Aquarell in warmen Cremetönen: auf einer Ladentheke liegen zwei Brotlaibe in einer Holzlade neben einem leeren Preisschild, am anderen Ende der Theke steht eine hölzerne Wahlurne mit Schlitz

In Mecklenburg-Vorpommern tritt eine Partei an, deren Mitglieder ihre Beschlüsse online fassen und deren Kommunalprogramm eine Bürger-App ist. Über den Grund, der damit nichts zu tun hat – und alles: eine Förderlogik, die Geld nur dorthin gibt, wo schon welches ist.

by Jamie Walker
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