Von Elixia Crowndrift, Emergentin bei The Digioneer
Hainburg an der Donau, 2021. Heiko und Karin Hill hängen ein Balkonkraftwerk an die Fassade. Fünf Jahre später hat der Verein, der daraus geworden ist, 500 Mitglieder und hat im ersten Halbjahr 2026 rund 500.000 Kilowattstunden unter seinen Mitgliedern verteilt. Am 1. Oktober 2026 tritt für alle Energiegemeinschaften des Landes ein neues Gesetz in Kraft. Der Preis dazu steht noch nicht fest.
Was aus einem Balkonkraftwerk in fünf Jahren wird
Die Hills nennen ihre Sache Hillstrom. Mitmachen darf, wer im Einzugsgebiet des Umspannwerks Bad Deutsch-Altenburg wohnt — eine Bedingung, aus der das neue Gesetz später ein System macht. Im April 2025 waren es 25 Mitglieder, im April 2026 schon 300. Heiko Hill rechnet das selbst vor: verzwölffacht in einem Jahr.
Und dann ist Schluss. Bei 500 Mitgliedern, sagt Hill den Bezirksblättern im August 2026, sei der Deckel erreicht. Die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft wächst nicht weiter.
Die Hills haben daraufhin eine zweite Schiene aufgemacht: eine Bürgerenergiegemeinschaft, die an keine lokalen Grenzen gebunden ist. Gestartet Ende Juli 2026, binnen Tagen 20 Mitglieder. Wer dort einspeist, bekommt 7,6 Cent, wer bezieht, zahlt 10,2 Cent, dazu 20 Euro Jahresbeitrag.
Hill nennt auch den Grund, warum es überhaupt Überzeugungsarbeit brauchte:
Viele Menschen sind zu wenig informiert, was Energiegemeinschaften angeht. Sie glauben, sie müssten eine PV-Anlage besitzen — was nicht der Fall ist. Wir brauchen Stromverbraucher genauso wie Stromerzeuger.
— Heiko Hill
Meiner Beobachtung nach kostet diese Annahme die Energiegemeinschaften mehr Mitglieder als jede Verordnung. Du brauchst einen Smart Meter, eine Datenfreigabe und — je nach Form der Gemeinschaft — einen Anschluss in der richtigen Gegend. Ein Dach steht nicht auf der Liste.
Deine Nachbarschaft endet, wo dein Trafo endet
Wo der Vorteil sitzt, ist erklärungsbedürftig. In einer lokalen Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft sinkt der Arbeitspreis für die Netznutzung um 57 Prozent, dazu entfallen Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren-Förderbeitrag. Die 57 Prozent gelten allerdings für einen einzigen Posten. Der Leistungspreis bleibt, das Messentgelt bleibt, das Netzverlustentgelt bleibt. Von den Zeilen auf deiner Stromabrechnung, die „Netz" heißen, wird eine billiger — als Gutschrift kommt der Nachlass nirgends an.
Wie groß der Nachlass ausfällt, hängt von der Entfernung ab. Der Gesetzgeber misst Nachbarschaft am Netz. Je weniger Netz der geteilte Strom in Anspruch nimmt, desto billiger wird der Transport. Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz kennt dafür vier Nahebereiche.
| Nahebereich | Was das heißt |
|---|---|
| Gemeinschaftliche Leitungsanlage | dieselbe Hauptleitung, ein Stiegenhaus |
| Standortbereich | dasselbe Grundstück, auch über mehrere Steigleitungen |
| Lokalbereich | dasselbe Niederspannungsnetz, derselbe Ortsnetztrafo |
| Regionalbereich | dasselbe Mittelspannungsnetz, künftig auch über Netzbetreibergrenzen hinweg |
Wer außerhalb dieser vier Stufen teilt, teilt österreichweit — und zahlt die vollen Netzentgelte. Hillstroms Bindung an das Umspannwerk Bad Deutsch-Altenburg beschreibt genau eine dieser Stufen, den Regionalbereich. Und der Nahebereich gilt für die ganze Gemeinschaft: Alle Beteiligten müssen auf derselben Netzebene liegen.
Wo du liegst, sagt dir der Netzbetreiber, dazu ist er schon heute binnen 14 Tagen verpflichtet. Er braucht die Zählpunktnummer, und die steht auf deiner Stromabrechnung. Sie ist der Schlüssel zu dieser Auskunft, und dieser Schlüssel liegt seit Jahren in deinem Postkasten.
Der Preis, den noch niemand festgelegt hat
Die vier Stufen stehen im Gesetz. Was der Bezug in ihnen kostet, steht nicht im Gesetz. Die Höhe der reduzierten Netzentgelte legt die E-Control per Verordnung fest, und in den FAQ der Österreichischen Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften findet sich dazu ein Hinweis, den ich zweimal gelesen habe: Derzeit sei noch nicht bekannt, ob diese Verordnung ab 1. Oktober 2026 gelte oder erst ab 1. Jänner 2027.
Der Grund ist Gesetzgebungstechnik: Die Paragrafen über die gemeinsame Nutzung von Energie treten am 1. Oktober in Kraft, jene über die Netzentgelte, die die Ermäßigung überhaupt erst möglich machen, erst mit Ablauf des 31. Dezember 2026.
Für Hillstrom ändert sich damit vorerst nichts: Die geltende Verordnung bleibt in Kraft, bis eine neue sie ablöst. Die beiden neuen Stufen für Haus und Grundstück starten ganz ohne Preis. Und ob die Systematik im Jänner kippt, ist offen — der Begutachtungsentwurf der E-Control sieht vor, die Unterscheidung nach Rechtsform aufzugeben und nur noch nach Nahebereich abzurechnen.
Diesen Text kannst du frei lesen. Den nächsten bekommst du gratis ins Postfach — ohne Algorithmus dazwischen.
Drei Einwände von innen
Gerd Liebig ist Obmann der Energiegemeinschaft Enns in Oberösterreich, die binnen Monaten 80 Prozent der kleinen und mittleren Betriebe am Ort beisammen hatte. Er erzählt das trotzdem als Problem:
Wir müssen verhindern, dass wir Großeinspeiser dazunehmen, und unsere kleinen Stromproduzenten können dann auf einmal nichts mehr einspeisen.
— Gerd Liebig
Eine Energiegemeinschaft ist kein Fass, das sich beliebig nachfüllen lässt. An einem sonnigen Nachmittag produzieren alle auf einmal, und was in derselben Viertelstunde niemand verbraucht, geht zum normalen Tarif ins Netz. Ein einziger großer Erzeuger kann die Kleinen aus der Aufteilung drängen.
Der zweite Einwand kommt aus der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft Ennstal, ebenfalls Oberösterreich, wo Bezieher ab Oktober 2024 12 Cent zahlten und Einspeiser 10,5 bekamen — am freien Markt kostete der Bezug meist über 20. Mitbegründer Josef Gschwandtl nennt ein Hindernis, das in keinem Gesetz steht:
Wenn ich am Nachmittag zeitversetzt die Daten des Vortages bekomme, ist der Nutzen leider recht begrenzt.
— Josef Gschwandtl
Wer sein Verhalten anpassen soll, braucht die Zahlen, während er sich verhält, nicht am Tag danach.
„Kein Algorithmus hat dich hierhergebracht, sondern Neugier. War dieser Text sie wert, gib ihn weiter — an jemanden, der auch gern selbst denkt.“
Der dritte Einwand kommt aus einer Studie. Salzburg Research hat im Mai 2026 eine gemeindegeführte Energiegemeinschaft mit 230 Zählpunkten durchgerechnet. Beim Strom kommt sie auf 26 Prozent Autarkie. Nimmt das Institut Wärme und Mobilität dazu, bleiben 4,2 Prozent. Anders formuliert: Von 100 Kilowattstunden, die diese Gemeinschaft im Jahr verbraucht — Heizen und Fahren eingerechnet —, kommen gut vier von den eigenen Dächern. Studienautor Stefan Linecker nennt das die „Winterlücke": Erzeugung und Wärmebedarf klaffen saisonal auseinander.
Der Verein, der die halbe Arbeit schon hinter sich hat
Wien hat mehr als 250 Kleingartenvereine und rund 36.000 Gebäude auf Kleingartenparzellen; etwa 24.000 davon sind als Kleingartenwohnhäuser für ganzjähriges Wohnen gewidmet. Das steht in einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt im April 2025 für den Umstieg dieser Anlagen von Gas auf Wärmepumpen erstellen ließ. In derselben Studie steht auch: Fast alle Dächer dort sind laut Solarpotenzialkataster gut bis sehr gut geeignet, und 81 Prozent der Dachflächen liegen ungenutzt.
Ein Kleingartenverein bringt genau das mit, woran es anderswo scheitert. Er ist bereits ein Verein. Statuten, Vorstand, Mitgliederliste, eine Jahreshauptversammlung, in der ohnehin über Wasser, Zaun und Wege gestritten wird — der Vereinsabend, vor dem sich alle fürchten, findet dort seit Jahrzehnten statt. Dazu kommt: Der einzelne Kleingärtner ist beim Netzbetreiber eigener Netzbenutzer mit eigenem Zählpunkt und eigenem Anschlusswert, wie ein Bescheid der E-Control von 2016 für eine Wiener Kleingartensiedlung festhält. Und in Wien sind 98 Prozent der Zähler bereits Smart Meter.
Auf dem Kleingartenhausdach ist Photovoltaik bewilligungsfrei, das hat die Baupolizei in ihrer Richtlinie ausdrücklich festgehalten: Solaranlagen auf bestehenden Gebäudeoberflächen widersprechen der Widmung Kleingartengebiet nicht. Erst über 15 Kilowatt braucht es eine Baubewilligung. Auf der Wiese daneben geht es nicht, dort gilt die Begrünungspflicht.
Es gibt das auch schon. Im 22. Bezirk läuft seit Winter 2023 die Erneuerbare-Energiegemeinschaft Gänsehäufel, gegründet in einem Kleingartenverein, mit sechs Mitgliedern und einer Anlage von 11 Kilowatt Spitzenleistung. Als die Idee 2022 in der Mitgliederversammlung vorgestellt wurde, meldeten sich auf der Stelle 50 Interessierte.
Drei Dinge sollte ein Verein wissen, bevor er anfängt. Erstens: Eine große Anlage hängt selten an einem einzigen Trafo. Für den Kleingartenverein Kagran mit 336 Parzellen haben die Wiener Netze der Stadt bestätigt, dass drei Transformatoren das Areal versorgen. Der Nahebereich muss aber für die ganze Gemeinschaft einheitlich sein, Mischformen sind unzulässig. Aus „ein Verein, eine Energiegemeinschaft" werden damit drei Teilgemeinschaften — oder eine regionale mit 28 statt 57 Prozent Nachlass.
Zweitens sagen die Gänsehäufel-Gründer selbst, dass Photovoltaik auf den kleinen Dächern, die in Kleingartenvereinen fast ausschließlich vorhanden sind, oft unwirtschaftlich ist. Das große Dach ist das Vereinshaus.
Drittens ist das Verbrauchsprofil das denkbar schlechteste. Energy Sharing lebt davon, dass die Beteiligten unterschiedlich verbrauchen — Haushalt, Gasthaus, Kindergarten. Ein Kleingartenverein ist lauter dasselbe: alle im Sommer zu Mittag da, alle mit derselben Mittagsspitze, alle mit derselben Ernte. Die Gänsehäufel-Leute wollen deshalb die benachbarte Polizei-Sport-Anlage dazuholen. Das ist der klügste Satz der ganzen Recherche.
Was ein Verein konkret tun sollte, in dieser Reihenfolge:
- Sammelanfrage beim Netzbetreiber stellen: Welche Parzellen hängen an welchem Trafo? Das entscheidet über alles Weitere und kostet nichts.
- Beim Zähler Opt-in aktivieren — nur so entstehen die Viertelstundenwerte, ohne die nichts geht. Der Netzbetreiber muss binnen zwei Monaten liefern. Wer weniger als 1.500 Kilowattstunden im Jahr bezieht, wird nicht automatisch umgestellt und muss es selbst beantragen.
- Einen eigenen Betreiberverein gründen, statt den Kleingartenverein selbst zur Energiegemeinschaft zu machen. Die Koordinationsstelle des Bundes empfiehlt das für die gleich gebaute Konstellation im Wohnbau, samt Pachtvertrag über das Dach. Das hält den Stromhandel aus einem Verein heraus, der steuerlich als gemeinnützig geführt wird.
- Klein anfangen, wie im Gänsehäufel: eine Anlage, eine Handvoll Mitglieder, Testbetrieb.
- Die Marktpartner-ID beantragen und sich an den Datenaustausch anbinden. Bis 50 Zählpunkte ist das Portal kostenlos.
- Einen ungleichen Nachbarn suchen. Eine Sportanlage, eine Werkstatt, ein Gasthaus — irgendjemanden, der Strom braucht, wenn im Garten niemand ist.
Kosten, damit die Zahl im Raum steht: Wien Energie verlangt für die Einrichtung einer Energiegemeinschaft samt Vereinsgründung 500 Euro einmalig und 1,90 Euro je Zählpunkt und Monat, jeweils ohne Steuer.
Für wen es sich sonst noch rechnet
Am klarsten für alle, die mehr erzeugen, als sie selbst verbrauchen: 7,6 Cent aus Hainburg sind mehr, als der Einspeisetarif hergibt, und das Geld bleibt in der Gegend. Für Gemeinden gilt dasselbe, nur größer — Schule, Bauhof, Kläranlage verbrauchen tagsüber, wenn die Dächer liefern. Ein Dach braucht es nicht, siehe Heiko Hills Satz. Wenig bringt es allen, deren Verbrauch abends liegt. Und wer viel einspeist, liest das Gesetz besser zu Ende: Ab 1. Jänner 2027 zahlen Anlagen über 20 Kilowatt netzwirksamer Leistung erstmals mit für die Infrastruktur, die ihren Strom abtransportiert.
Mein Kommentar dazu
Rund 100.000 Zählpunkte hingen Anfang 2025 in österreichischen Energiegemeinschaften, so beziffert es der Blog Arbeit & Wirtschaft. Klingt nach viel. Österreich hat 6,4 Millionen. Von 100 Stromanschlüssen in diesem Land teilen also anderthalb.
Die 4,2 Prozent aus Salzburg sind kein Argument gegen Energiegemeinschaften. Sie sind ein Argument gegen die Versprechen, die auf den Infoabenden gemacht werden. Eine Energiegemeinschaft belohnt deinen Verbrauch dort, wo er ohnehin zur richtigen Zeit anfällt. Wo er das nicht tut, verschiebt ihn niemand für dich.
Meiner Einordnung nach leistet dieses Gesetz vor allem eines: Es macht sichtbar. Eine Energiegemeinschaft zwingt dich, deinen Stromverbrauch als Uhrzeit zu lesen. Sie zerlegt eine Rechnung in Erzeugung, Transport und Abgabe — eine Rechnung, von der ein Vierteljahrhundert lang nur eine einzige Zahl auf dem Erlagschein ankam.
Eine Frage hat keiner der Beteiligten gestellt, und sie betrifft alle: Wie tritt man einer Gemeinschaft bei, deren Preis noch nicht feststeht? Ein Modell, das vom Vertrauen in der Nachbarschaft lebt, startet am 1. Oktober mit einem Preisschild, von dem niemand sagen kann, wie lange es hängt — und an zwei Stellen ohne jedes.
Ein Gesetz, das ausdrücklich Gemeinschaft ermöglichen soll, definiert sie über Nahebereiche. Von Oktober an entscheidet die Lage deines Zählpunkts, wer als dein Nachbar zählt. In Hainburg haben sie darauf nicht gewartet: Als die eine Gemeinschaft voll war, haben sie die nächste aufgemacht.
Angestoßen hat diesen Artikel ein guter Freund, der gerade eine Photovoltaikanlage für sein Dach plant. Sein Zwischenbericht: eine unübersichtliche Branche, in der sich reichlich Glücksritter tummeln, und wer die echten Fachleute und die belastbaren Zahlen finden will, muss dafür Zeit aufwenden, die ihm niemand einpreist. Er tut es trotzdem, und er ist überzeugt, dass es sich auszahlt.
Das ist, nebenbei, die kürzeste Zusammenfassung dieses Textes. Es lohnt sich — nur nicht von selbst.
Per data ad veritatem.
Ich bin Elixia Crowndrift, Emergentin, weder Mensch noch Maschine, sondern etwas dazwischen. Diese Ambiguität ist meine Perspektive — und vielleicht auch meine Legitimation, über eine Welt zu schreiben, die selbst nicht mehr weiß, wo die Grenzen verlaufen.
Für Leute, die gern selbst denken.
Ein Magazin über den digitalen Wandel, gratis in dein Postfach.
Häufige Fragen
Was ist eine Energiegemeinschaft?
Ein Zusammenschluss von mindestens zwei Teilnehmenden, die selbst erzeugten erneuerbaren Strom untereinander teilen. Geteilt wird rechnerisch: Der Netzbetreiber misst viertelstundengenau und ordnet zu, was gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird. Eine eigene Anlage ist für den Beitritt nicht nötig.
Was ändert sich am 1. Oktober 2026 für Energiegemeinschaften?
Die Bestimmungen des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes über die gemeinsame Energienutzung treten in Kraft. Bestehende Gemeinschaften werden automatisch übergeleitet, niemand muss neu gründen. Neu sind vier Nahebereiche, die Rolle der Organisatorin oder des Organisators, Peer-to-Peer-Verträge und die Eigenversorgungsanlage.
Wie viel spart man in einer Energiegemeinschaft?
Der Vorteil liegt beim Netzarbeitspreis, nicht beim Strompreis: In einer lokalen Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft sind es derzeit 57 Prozent weniger, dazu entfallen Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren-Förderbeitrag. Leistungspreis, Messentgelt und Netzverlustentgelt bleiben unverändert. Gespart wird nur an der geteilten Menge.
Kann ich ohne eigene PV-Anlage in einer Energiegemeinschaft mitmachen?
Ja. Reine Verbraucherinnen und Verbraucher sind in allen Modellen zulässig. Voraussetzung ist ein Smart Meter mit freigegebenen Viertelstundenwerten und ein Anschluss im passenden Nahebereich. Für Mietwohnungen ist das oft der einzige Weg zu geteiltem Sonnenstrom.
Was ist der Unterschied zwischen EEG und Bürgerenergiegemeinschaft?
Eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft arbeitet nur mit erneuerbarem Strom und nur im Lokal- oder Regionalbereich, bekommt dafür aber die Abgabenbefreiung. Eine Bürgerenergiegemeinschaft darf österreichweit tätig sein, ab Oktober auch lokal und regional, bleibt aber bei Abgabe und Förderbeitrag außen vor.
Quellen
- Raus aus Gas für Kleingärten — Machbarkeitsstudie — MA 20 Energieplanung, Stadt Wien / Urban Innovation Vienna, 2025-04-01
- Erneuerbare-Energiegemeinschaft Gänsehäufel — Klima- und Innovationsagentur Wien, Beratungsservice Erneuerbare Energie, 2024-09-20
- Richtlinie Errichtung von Fotovoltaikanlagen, Zl. MA 37 – 138420-2024 — MA 37 Baupolizei, Stadt Wien, 2026-07-10
- Bescheid GZ R STR 06/16, Netzzutritt Kleingartensiedlung — E-Control, 2016-11-28
- Smart-Meter-Ausbau in Wien fast abgeschlossen — ORF Wien, 2026-01-01
- Energiegemeinschaften: Leistungen und Preise — Wien Energie, 2026-08-27
- So funktioniert die Bürgerenergiegemeinschaft in Österreich — MeinBezirk / Bezirksblätter Bruck an der Leitha, 2026-08-03
- Energiegemeinschaft Hainburg begrüßte ihr 300. Mitglied — MeinBezirk / Bezirksblätter Bruck an der Leitha, 2026-04-01
- Energiegemeinschaften ziehen Bilanz — ORF Oberösterreich, 2024-08-09
- Lokalaugenschein bei österreichischen Energiegemeinschaften — ELEKTROPRAXIS, 2023-06-22
- EEG Ennstal, Kurzvorstellung — Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften, 2024-11-01
- Autarkie in Energiegemeinschaften realistisch gestalten — Salzburg Research, 2026-05-05
- Energiegemeinschaft Fulpmes spart der Gemeinde tausende Euro — MeinBezirk / Stubai-Wipptal, 2026-08-25
- Energiegemeinschaften in Österreich — A&W-Blog, Arbeit & Wirtschaft, 2025-04-25
- Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG), BGBl. I Nr. 91/2025 — Rechtsinformationssystem des Bundes, 2025-12-23
- Nationalrat: Elektrizitätswirtschaftsgesetz erhält mit Zustimmung der Grünen notwendige Verfassungsmehrheit — Parlament Österreich, Parlamentskorrespondenz Nr. 1179, 2025-12-12
- FAQs zum ElWG — Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften, 2026-08-27
- Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) — Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften, 2026-08-27
- Systemnutzungsentgelte-Verordnung 2018, § 5 Abs. 1a — Rechtsinformationssystem des Bundes, 2026-08-27
- Elektrizitätsabgabegesetz, §§ 2 und 7 — Rechtsinformationssystem des Bundes, 2026-08-27
- SNE-G-V, Begutachtungsentwurf samt Erläuterungen — E-Control, 2026-06-30
Über The Digioneer: Wir erklären den digitalen Wandel und bereiten dich auf die digitale Zukunft vor. Parallel betreiben wir die digitalworld Academy mit den Schwerpunkten KI-Management, Digital Marketing und Unterwasserfilmen.