Heute bei den KI-News: In Guangxi läuft alle zehn Minuten ein Menschenroboter vom Band, die drei großen KI-Labore basteln heimlich an ihrer eigenen Aufsicht, Washington winkt ab, Xi wirbt bei den BRICS für offene Modelle — und Samsung traut dem KI-Boom nicht über fünf Jahre.
Der Sommer ist eingepackt, die Kopfhörer bleiben. Zum Saisonende erzählt dir der BR-Podcast Wild Wild Web in fünf Folgen, wie Palantir vom belächelten Start-up zur Software hinter Kriegen, ICE-Razzien und dem bayerischen LKA wurde – und wer den Stecker in der Hand hält.
Heute für dich: Anthropic-Chef Amodei fordert ein Tempolimit für die KI, Altman und Musk sagen binnen Stunden zu, OpenAI verschiebt seinen Börsengang aus Sicherheitsgründen, der US-Senat plant eine Sorgfaltspflicht für Spitzenmodelle — und eine nigerianische Hebammen-KI gewinnt in Linz.
Anfang September gehört Berlin der IFA. Sara Barr hat eine Schuhschachtel voller Kassetten geöffnet – und darin hundert Jahre Funkausstellung gefunden: Einstein am Mikrofon, ein Knopf, der nichts tat, und ein Radio, das man lieber nicht erfunden hätte. 12 Fragen. Bist du bereit für die Zukunft?
Heute für dich: DeepSeek schickt sein Flaggschiff in Rente, weil das Sparmodell besser rechnet, hunderte KI-Agenten knacken 395 Organisationen in Stunden, 25 Fields-Medaillen-Träger warnen vor Beweisen ohne Verstehen — und die Emirate bauen ihr Rechenzentrum in den Berg.
In den Buchhandlungen stellen sich Menschen für ein violettes Rätselheft an: Murdoku verbindet Sudoku mit Mordfall, kostet 14 Euro und ist seit Mai 2026 auf Deutsch zu haben. Über achtzig handgezeichnete Tatorte, einen Bleistift und die Frage, warum ein Rätsel kaputtgeht, sobald es ein anderer löst.
Heute für dich: Anthropic wirft Alibaba 151 Millionen abgesaugte Claude-Gespräche vor, das US-Justizministerium prüft Nvidias Groq-Deal, OpenAI verkauft das Sprechen im Minutentakt, Apple faltet das iPhone — und in China rechnen Anwälte Trainingsdaten für fünfzehn Dollar die Aufgabe.
Ein Gründer rechnet öffentlich vor, warum er seine Rechner kauft statt mietet. Zwei Zahlen halten der Prüfung nicht stand. Und der Markt, auf dem er sie später wieder loswerden will, ist bisher nur eine Ankündigung.
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