Heute für dich: DeepSeek schickt sein Flaggschiff in Rente, weil das Sparmodell besser rechnet, hunderte KI-Agenten knacken 395 Organisationen in Stunden, 25 Fields-Medaillen-Träger warnen vor Beweisen ohne Verstehen — und die Emirate bauen ihr Rechenzentrum in den Berg.
In den Buchhandlungen stellen sich Menschen für ein violettes Rätselheft an: Murdoku verbindet Sudoku mit Mordfall, kostet 14 Euro und ist seit Mai 2026 auf Deutsch zu haben. Über achtzig handgezeichnete Tatorte, einen Bleistift und die Frage, warum ein Rätsel kaputtgeht, sobald es ein anderer löst.
Heute für dich: Anthropic wirft Alibaba 151 Millionen abgesaugte Claude-Gespräche vor, das US-Justizministerium prüft Nvidias Groq-Deal, OpenAI verkauft das Sprechen im Minutentakt, Apple faltet das iPhone — und in China rechnen Anwälte Trainingsdaten für fünfzehn Dollar die Aufgabe.
Ein Gründer rechnet öffentlich vor, warum er seine Rechner kauft statt mietet. Zwei Zahlen halten der Prüfung nicht stand. Und der Markt, auf dem er sie später wieder loswerden will, ist bisher nur eine Ankündigung.
Heute für dich: OpenAI lässt 10.000 KI-Agenten ein 90 Jahre altes Mathe-Rätsel lösen, Peking bremst die Börsengänge der Roboterbauer, Anthropic meldet einen vierten Ausbruch von Claude, Google sichert sich ein halbes Kernkraftwerk — und Brisbane lässt eine KI die Ampeln schalten.
Österreich finanziert seine Parteien so großzügig wie kein zweites Land in Europa. Nach der verlorenen Wahl sagt trotzdem jemand, man müsse die Wähler erst wieder besser kennenlernen. Phil Roosen über ein Einkommen, das am Wahlabend fixiert wird, und über eine Türe, die von außen nicht mehr aufgeht.
Washington nennt DeepSeek, Alibaba und vier weitere beim Namen, Pekings Oberstes Gericht schreibt KI-Regeln in 24 Artikeln, Meta lässt seinen Agenten Muse mit deiner Kreditkarte einkaufen, Google rechnet neun Milliarden Genvarianten vor und Mistral holt drei Milliarden Euro. Dein Morgen, sortiert.
Vor Deutschlands Stromnetz warten Projekte mit der Leistung von vierhundert Kraftwerken. Gebaut sind zwei. Seit April kostet es 50.000 Euro, sich überhaupt anstellen zu dürfen. Österreichs Netz ist genauso voll – und schließt trotzdem jeden an.
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