In den tiefen Laboren des College of Engineering der Boston University entsteht ein technisches Wunderwerk: der autonome Roboter "MAMA BEAR". Entwickelt von einem Team um Keith Brown, bringt dieser Roboter das Konzept von Versuch und Irrtum auf ein neues Level. Im Alleingang designt, produziert und testet MAMA BEAR Stoßabsorber, die so effektiv sind, dass menschliche Ingenieure es kaum besser hinbekommen würden.

Unermüdlicher Schöpfer im Labor

Tag und Nacht formt MAMA BEAR Strukturen aus unterschiedlichsten Materialien, immer auf der Suche nach der perfekten Kombination zur Schockabsorption. Der Roboter nutzt dabei einen 3D-Drucker, um kleine Gebilde zu erzeugen, die empfindliche Güter während des Transports vor Schäden schützen sollen. Das Besondere: Jedes erzeugte Teil wird akribisch vermessen und auf seine Wirksamkeit getestet. Dazu übt der Roboter einen Druck aus, der dem eines Pferdes entspricht, das eine Münze in den Boden presst. So ermittelt MAMA BEAR, wie viel Energie die Struktur absorbiert und wie sie sich unter Druck verändert. All diese Daten speichert der Roboter in einer umfangreichen Datenbank.

Ständige Verbesserung durch Datenanalyse

Nach jedem Test analysiert MAMA BEAR die Ergebnisse und überlegt, wie das Design verbessert werden könnte. Dann druckt er einen neuen Schockabsorber, der sich nur geringfügig von seinem Vorgänger unterscheidet, aber aufgrund der gesammelten Daten und des fortschrittlichen Algorithmus optimiert ist. Mit jedem Experiment werden die Strukturen besser darin, Stöße zu absorbieren.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Anwendungsmöglichkeiten für solche hochentwickelten Schockabsorber sind vielfältig. Sie könnten beispielsweise Elektronik schützen, die um die Welt transportiert wird, oder als Knieschoner und Handgelenkschützer für Sportler dienen. Keith Brown sieht sogar Potenzial für die Automobilindustrie: „Man könnte diese Datenbibliothek nutzen, um bessere Stoßstangen für Autos oder optimiertes Verpackungsmaterial herzustellen“, sagt er.

Rekordbrechende Strukturen

Das Ziel ist klar: Strukturen zu schaffen, die ein perfektes Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Flexibilität bieten. Sie sollen nicht so fest sein, dass sie das zu schützende Objekt beschädigen, aber stark genug, um Stöße effektiv zu absorbieren. Vor MAMA BEAR lag der Bestwert bei etwa 71 Prozent Energieabsorption. Der Roboter hat mittlerweile eine beeindruckende Marke von 75 Prozent erreicht. Die Rekordstruktur sieht dabei ganz anders aus als erwartet: Vier spitzenartige, dünne Blütenblätter formen eine höhere und schmalere Struktur als die ersten Entwürfe.

Meine Meinung dazu:

Wow, ich bin wirklich beeindruckt von MAMA BEAR und dem, was dieser autonome Roboter leistet! Die Fähigkeit, durch Versuch und Irrtum kontinuierlich bessere Lösungen zu entwickeln, zeigt das enorme Potenzial von KI und Robotik. Besonders faszinierend finde ich, dass der Roboter nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis arbeitet – er designt, produziert und testet eigenständig. Das ist wie eine kleine Fabrik, die rund um die Uhr arbeitet, um immer effizientere Schockabsorber zu kreieren.

Das Projekt verdeutlicht auch, wie wichtig es ist, Daten zu sammeln und zu nutzen, um kontinuierlich Fortschritte zu erzielen. Diese Kombination aus praktischer Anwendung und datengetriebenem Lernen könnte viele Bereiche revolutionieren.

Insgesamt bin ich optimistisch, dass solche Entwicklungen uns in eine Zukunft führen, in der Maschinen und Menschen noch enger zusammenarbeiten, um innovative Lösungen für komplexe Probleme zu finden. MAMA BEAR ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie weit wir schon gekommen sind und was uns noch alles erwartet.

Quelle: https://www.pressetext.com/news/autonomer-ki-roboter-kreiert-schockabsorber.html

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