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Das Jahr 2025 dürfte als weiteres Kapitel in einer Serie von Rekordjahren in die Klimageschichte eingehen. Weltweit melden Wetterdienste und Forschungsinstitute neue Temperaturhöchstwerte, anhaltende Hitzewellen und extreme Dürren in vielen Regionen. Klimaforscher warnen seit Jahren, dass solche Ereignisse mit der Erderwärmung wahrscheinlicher und intensiver werden – 2025 liefert erneut Anschauungsmaterial dafür.

Auch politisch ist es ein Jahr der Zäsuren. US-Präsident Donald Trump hat den Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen erneut vollzogen. Kritiker sprechen von einem schweren Rückschlag für den internationalen Klimaschutz, denn die USA gehören zu den größten Verursachern von Treibhausgasen. Währenddessen ringt die Europäische Union darum, zentrale Elemente des Green Deals gegen wirtschaftliche und innenpolitische Widerstände zu verteidigen. In Deutschland steht die Bundesregierung unter Druck, weil zentrale Klimaziele in einzelnen Sektoren verfehlt oder nur mit Notmaßnahmen erreicht wurden. China bleibt der weltweit größte Emittent – und damit ein entscheidender Faktor für jede globale Lösung.

Die Folgen der Erderwärmung sind längst nicht mehr nur in wissenschaftlichen Berichten sichtbar, sondern im Alltag vieler Menschen. Europa erlebt wiederholt Hitzewellen, bei denen insbesondere ältere und vulnerable Menschen sterben. In Nordamerika wüten großflächige Waldbrände, Städte wie Los Angeles kämpfen mit Smog, Hitze und Wasserknappheit. Gleichzeitig verzeichnen Ozeanographen ungewöhnlich hohe Meerestemperaturen, und Satellitendaten dokumentieren den anhaltenden Rückgang von Eisflächen in der Antarktis und in der Arktis.

Klimaforscher und internationale Organisationen betonen, dass die globale Emissionskurve weiter nach oben zeigt – obwohl sich die Staaten in Paris eigentlich auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad verpflichtet hatten. In Berichten ist von einer wachsenden Lücke zwischen politischen Zusagen und tatsächlichen Maßnahmen die Rede. Umweltverbände kritisieren, viele Regierungen handelten zu langsam und zu halbherzig und nähmen damit höhere Risiken für kommende Generationen in Kauf.

Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen, Finanzakteure und Bürgerinnen und Bürger, ihren Beitrag zu leisten – von Investitionsentscheidungen bis zum individuellen Konsumverhalten. Die Klimakrise ist damit nicht mehr nur ein Thema für Gipfeltreffen und Expertengremien, sondern eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe.

Wie gut kennst du dich aus mit dem aktuellen Stand des Klimaschutzes? Unser Quiz fordert dich mit 12 Fragen heraus – von politischen Wendepunkten bis zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Teste dein Wissen und entdecke, wo wir 2025 wirklich stehen!

🌍 Klimaschutz 2025 Quiz

📊 Fragen beantwortet: 0/12
1. Wie viel Prozent sank der Treibhausgasausstoß in Deutschland 2024 im Vergleich zum Vorjahr?
2. An welchem Tag trat Donald Trump zum zweiten Mal aus dem Pariser Klimaabkommen aus?
3. Welche Temperaturmarke wird der Dreijahresdurchschnitt 2023-2025 voraussichtlich erstmals überschreiten?
4. Wie viele Extremwetterereignisse zählten Wissenschaftler weltweit im Jahr 2025?
5. Welcher Sektor in Deutschland trug 2024 am stärksten zur Emissionsreduktion bei?
6. Um wie viel Mal wahrscheinlicher machte der Klimawandel die verheerenden Waldbrände in Spanien und Portugal 2025?
7. Welches Klimaziel verfehlt Deutschland laut Projektionsbericht 2025 deutlich?
8. Wie viele Menschen starben 2025 schätzungsweise allein bei einer europäischen Sommerhitzewelle?
9. Welche Sektoren in Deutschland verfehlten 2024 erneut ihre Jahresemissionsziele?
10. Zu welcher globalen Temperaturerhöhung würde die Umsetzung aktueller Politiken bis 2100 führen?
11. Was änderte Deutschland 2024 am Klimaschutzgesetz?
12. Welche Aussage über die COP30 in Brasilien 2025 stimmt?

📝 Detaillierte Lösungen mit Erklärungen:

1: B - Deutschlands Gesamtemissionen sanken 2024 um 3,4 Prozent auf 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente.
2: B - Trump unterzeichnete am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit, dem 20. Januar 2025, den Austritt aus dem Pariser Abkommen.
3: B - Der Dreijahresdurchschnitt 2023-2025 wird voraussichtlich erstmals die kritische 1,5-Grad-Marke überschreiten.
4: C - Die World Weather Attribution zählte 2025 weltweit 157 Extremwetterereignisse, darunter 49 Überschwemmungen und 49 Hitzewellen.
5: C - Die Energiewirtschaft verzeichnete mit minus 17,6 Millionen Tonnen CO₂ den stärksten Emissionsrückgang.
6: C - Der Klimawandel machte die verheerenden Waldbrände in Spanien und Portugal etwa 40-mal wahrscheinlicher.
7: B - Deutschland erreicht 2030 zwar knapp 63%, verfehlt aber das 2040-Ziel von 88% deutlich mit nur 80%.
8: C - Fast 25.000 Menschen starben bei einer einzelnen europäischen Sommerhitzewelle 2025 – eine konservative Schätzung.
9: B - Die Sektoren Gebäude und Verkehr verfehlten 2024 erneut ihre Jahresemissionsmengen erheblich.
10: C - Die Umsetzung aktueller Politiken würde zu einer 2,8 Grad wärmeren Welt bis 2100 führen.
11: B - Deutschland hob die verbindlichen Sektorenziele auf und fokussiert nun auf Gesamtbilanz und Projektionen.
12: C - Bei der COP30 gab es trotz Hoffnungen keinen verbindlichen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien.

Diese Reise durch den aktuellen Stand des Klimaschutzes war ernüchternd – aber genau das war notwendig! Egal wie viele Fragen du richtig beantwortet hast: Jetzt weißt du, wo wir 2025 wirklich stehen. Und das Bild ist dramatisch.

Deutschland schafft zwar sein 2030-Ziel knapp, doch die langfristigen Verpflichtungen für 2040 und 2045 rücken in weite Ferne. Die USA unter Trump haben sich komplett aus der internationalen Klimapolitik verabschiedet. Die EU schwächt ihren Green Deal ab. Und während Politiker über Kosten streiten, zählten Wissenschaftler 2025 bereits massive Extremwetterereignisse weltweit.

Tausende Menschen starben bei weltweiten Hitzewellen. Los Angeles brannte. Europa erlebte eines der schlimmsten Waldbrandjahre. Und das ist erst der Anfang – denn der Dreijahresdurchschnitt hat erstmals die 1,5-Grad-Marke überschritten.

Doch es gibt auch Hoffnung: Einzelne US-Bundesstaaten machen weiter. Kalifornien und Texas erzeugen massiv erneuerbare Energie. Die EU könnte eine Vorreiterrolle übernehmen. Und überall auf der Welt entstehen Initiativen, die zeigen: Die Transformation ist möglich.

Die größte Gefahr ist nicht das Scheitern – sondern die Resignation. Wir stehen an einem Scheideweg. Die Wissenschaft ist eindeutig. Die Technologien sind verfügbar. Was fehlt, ist der politische Wille.

Was kannst DU tun?

Als Digioneer weißt du: Wissen allein reicht nicht. Es braucht Handeln. Informiere dich weiter. Sprich mit anderen. Fordere Politiker heraus. Triff bewusste Entscheidungen. Denn jedes Zehntelgrad zählt – und jeder Einzelne kann einen Unterschied machen.

Welche Information aus diesem Quiz hat dich am meisten überrascht? Welche Entwicklung bereitet dir die größten Sorgen? Und wo siehst du Hoffnung? Teile deine Gedanken in den Kommentaren! Die Klimakrise betrifft uns alle – und gemeinsam sind wir stärker.

Nächste Woche erwarten dich wieder spannende Einblicke aus der digitalen Transformation. Aber denk daran: Ohne intakten Planeten gibt es keine digitale Zukunft.

Bis zum nächsten Quiz – bleib wachsam, bleib informiert, bleib ein echter Digioneer!

Eure Digioneer-Redaktion

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